Schaufensterübergreifender Erfahrungsaustausch „Berufliche Aus- und Weiterbildung Elektromobilität“ (28. – 30. 04.2015)

Aula, Städtische Berufsschule Kfz-Technik, München
Schulungsgebäude für Elektromobilität der Kfz-Innung München und Oberbayern in Garching

Kürzlich fand in München der 3. schaufensterübergreifende Workshop der beruflichen Qualifizierungsprojekte in den Schaufenstern Elektromobilität statt. In dem Workshop trafen sich ca. 30 Berufsschullehrer und überbetriebliche Ausbilder aus dem Bereich Kfz-Technik zum Erfahrungsaustausch.

Gastgeber war dieses Mal die Städtische Berufsschule für Kraftfahrzeugtechnik in München. Die Schule, die nicht aus dem Schaufensterprogramm gefördert wird, stellte ausgearbeitete Praxiseinheiten für den Hochvolt-Unterricht im Lernfeld 6 vor. Im Rahmen der Besichtigung der Unterrichtsräume zeigten die Firmen IED Kammerer und CSM Systemengineering ein BMW-i3-Labcar, eine Fehlerschaltbox und einen Hochvolt-Messadapter.

Im Verlauf des Workshops wurde der aktuelle Projektstand folgender Schaufenster-Projekte vorgestellt:


Ein sehr interessanter Vortrag zum Thema "Sicherheitsaspekte im Umgang mit Hochvoltbatterien" von Karl Nestmeier, Fa. Krabatt, rundete das Programm in der städtischen Berufsschule ab.

Den Abschluss des Workshops bildete der Vortrag "Professionalisierung in der Lehrerfortbildung" von Peter J. Hoffmann und Michael Lotter von der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen im Rahmen des Besuchs des neuen Schulungsgebäudes für Elektromobilität der Kfz-Innung für München und Oberbayern in Garching.

Mit dem Förderprogramm "Schaufenster Elektromobilität" setzt die Bundesregierung eine zentrale Maßnahme des 2011 beschlossenen Regierungsprogramms Elektromobilität um. Ziel des Programms ist es, die deutschen Kompetenzen in den Bereichen Elektrofahrzeug, Energieversorgung und Verkehrssystem in vier ausgewählten, groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben systemübergreifend zu bündeln und sichtbar zu machen.

In allen vier Schaufenstern werden Projekte im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung gefördert. Das Heinz-Piest-Institut (HPI) für Handwerkstechnik in Hannover – Forschungsstelle im Themenbereich Technik, Organisation und Qualifizierung im Deutschen Handwerksinstitut e.V. – organisiert in seiner Funktion als Technologie- und Wissenstransferdienstleiter im Handwerk den schaufensterübergreifenden Austausch der verschiedenen Qualifizierungsprojekte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Ansprechpartner im HPI:
Dipl.-Ing. Manfred Wiemer
Tel.: 0511-70155-36
E-Mail: wiemer(at)hpi-hannover.de

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