Prototyp Lehr- und Lernträger Volkswagen e-up!


Prototyp Schulungsfahrzeug VW e-up!; Quelle. Volkswagen


Innenraum Schulungsfahrzeug VW e-up!; Quelle: ZieLE

Volkswagen war „ZieLE“-Projektpartner und stellte während der Projektlaufzeit ein Schulungsfahrzeug zur Verfügung, das in niedersächsischen Berufsschulen und in den Berufsbildungszentren der Handwerkskammern in Niedersachsen zur Vermittlung von Wissen rund um die Elektromobilität genutzt wurde.

Dafür wurde ein VW e-up!-Serienmodell für Schulungszwecke und systematische Fahrzeugdiagnosen umgebaut und den Projektpartnern im Beisein der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am 27. November 2014 in Hannover für die Testphase übergeben.

Experten der Weiterbildung Technik von Volkswagen hatten den e-up! zusammen mit Volkswagen Auszubildenden der Berufe Kraftfahrzeugmechatroniker, Konstruktionsmechaniker, Lackierer sowie Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und der Volkswagen Service Factory in Wolfsburg nach gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelten Vorgaben umgerüstet.

Nach ausgiebigen Tests in den sieben am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen entschieden sich die vier berufsbildenden Schulen

  • - BBS Technik Braunschweig - Heinrich-Büssing-Schule
  • - BBS Burgdorf,
  • - BBS 6 Hannover
  • - BBS 2 Wolfsburg

ihre im Rahmen des Projektes beschafften VW e-up! gemäß dem Prototyp durch Volkswagen Service Factory umrüsten zu lassen.

Anders hingegen hat sich für die drei Bildungszentren Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in der Metropolregion

  • - Handwerkskammer Hannover
  • - Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen
  • - Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

gezeigt, dass eine Umrüstung ihrer ebenfalls im Projekt beschafften e-up! nicht sinnvoll ist. Wesentlicher Grund hierfür ist die Tatsache, dass die umgebauten Serienfahrzeuge als "nicht eigensicher" einzustufen sind und somit bei fachpraktischen Schulungsmaßnahmen erhöhte Anforderungen an die Qualifikation der Ausbilder einzuhalten sind. Als fahrtaugliche Serienfahrzeuge können sie jedoch, je nach Zielgruppe, ohne Einschränkungen sowohl im kaufmännischen Bereich als auch in technischen Weiterbildungsbereichen für fachpraktische Schulungsmaßnahmen an eigensicheren Fahrzeugen eingesetzt werden.

Video zum Prototyp des Schulungsfahrzeugs