SchaufensterKonferenz 2015 - Qualifizierung Elektromobilität wieder ein voller Erfolg (14.12.2015)

Bild: v. l. n. r.: J. Garms (HWK Hildesheim-Südniedersachsen), H.-P. Wyderka (MW Nds.) , V. Schmolz (HWK Hannover), R. Nowak (Metropolregion H-BS-GÖ-WOB), G. Matzke-Ludwig (MK Nds.), Ministerin F. Heiligenstadt (MK Nds.), U.-B. Franz (Region Hannover),M. Wiemer (HPI), Dr. C. Welzbacher (HPI)
Bild: Exponate aus ZieLE; e-up! im Smart home
Bild: Erfahrungsaustausch zwischen Fachbesuchern (r) und ZieLE-Mitarbeitern (l)

Eineinhalb Jahre nach der ersten erfolgreichen SchaufensterKonferenz 2014: Qualifizierung Elektromobilität veranstaltete das Projekt "ZieLE" unter Federführung des HPI in der Zeit vom 26. November bis 27. November 2015 in der Metropolitan Academy auf dem Messegelände in Hannover die zweite SchaufensterKonferenz zum Thema Qualifizierung Elektromobilität.

Die von knapp 130 Teilnehmern besuchte Konferenz richtete sich bundesweit an alle interessierten Bildungsakteure (insbesondere Berufsschullehrer, Ausbilder in Kammern und Innungen, Dozenten und Professoren an Hochschulen und Universitäten).

Die von dem Leiter des Heinz-Piest-Instituts, Herrn Dr. rer. nat. Christian Welzbacher moderierte Begrüßungssession eröffnete die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. In ihrem Grußwort betonte die Ministerin die Notwendigkeit zur Qualifizierung der Bildungsakteure im Hinblick auf den sicheren Umgang mit der Hochvolttechnologie in der beruflichen Bildung. Dabei stellte Sie als best-pratice-Beispiel die gelungene Lernort- und Bildungsbereich übergreifende Kooperation von der Ausbildung in der Berufsschule und der überbetrieblichen Ausbildung bis hin zur Meisterausbildung und der Sensibilisierung in der allgemein bildenden Schule im Schaufensterprojekt „ZieLE“ besonders heraus.

Im Anschluss an die Ministerin hob auch der stellvertretende Abteilungsleiter der Abteilung 4 : Verkehr im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Hans-Peter Wyderka, die Bedeutung einer passgenauen Qualifizierung, insbesondere auch in den KMU, als Basis für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung, eine der zentralen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Aufgaben der Landesregierung, heraus.

Der Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, betonte in seiner Rede die Bedeutung der Berufsschulen in Hannover und Burgdorf für einen erfolgreichen Ausbau der Elektromobilität im öffentlichen Personennahverkehr in der Region Hannover.

Zum Abschluss der Begrüßungssession stellte der Geschäftsführer der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, Raimund Nowak, die Bedeutung des Schaufensters Elektromobilität und die in den über 30 Projekten gewonnenen Forschungsergebnisse für eine nachhaltige, umweltschonende Entwicklung der Metropolregion in den Mittelpunkt seiner Rede.

Den fachlichen Teil der Konferenz eröffnete und moderierte Manfred Wiemer vom Heinz-Piest-Institut in seiner Funktion als Konsortialführer des Projektes „ZieLE“.Unter dem Motto "SchaufensterKonferenz 2015: Qualifizierung Elektromobilität; Wie geht es weiter?" waren alle Qualifizierungsprojekte, sowohl die aus dem Bereich der beruflichen als auch die aus dem Bereich der akademischen Bildung in den vier Schaufenstern Elektromobilität zur Präsentation des aktuellen Projektstandes eingeladen.Der Einladung waren 10 Projekte aus den Schaufenstern Bayern-Sachsen, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen gefolgt.

Zum Einstieg in den fachlichen Teil hielt Herr Nestmeier von der Fa. Karbatt einen Impulsvortrag mit dem Titel „Batterieaspekte im Anwendungsfeld Elektromobilität“ und regte damit schon die erste Diskussion an.Anschließend berichteten die einzelnen Referenten über den Arbeitsstand in ihren Projekten und standen anschließend an ihren Vortrag für Fragen zur Verfügung.

Der Fokus der Konferenz wurde bewusst auf den fachlichen Austausch und die Netzwerkbildung/-verstetigung gelegt. So wurden dann auch die großzügigen Pausen ausgiebig genutzt, um in der begleitenden Ausstellung mit den Entwicklern der in den Projekten entwickelten Lehr- und Lernträger und Autoren der Lehr- und Lernunterlagen zu diskutieren. 

Selbst beim Get-togther am Abend des ersten Konferenztages wurden von den gut 50 Teilnehmern noch Erfahrungen ausgetauscht und Pläne für zukünftige Aktivitäten geschmiedet.Die nach Aussagen vieler Teilnehmer erfolgreiche Konferenz wurde am 27.11.2015 mit einer zusammenfassenden Diskussionsrunde, in der mehrfach der Wunsch geäußert wurde, solche oder ähnliche Netzwerkveranstaltungen regelmäßig durchzuführen, beendet.