Elektromobilität für Azubis des Elektrohandwerks (13.11.2014)

Als ein wichtiges Element einer klimagerechten Energie- und Verkehrspolitik fördert die Bundesregierung die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland; dies schließt den Aufbau der erforderlichen Ladeinfrastruktur ein. Die Installation von Ladesäulen im öffentlichen Bereich sowie Ladepunkten im privaten Bereich wird in aller Regel von Fachkräften des Elektrohandwerks durchgeführt. Dank ihres hohen Qualifizierungstands erfüllen die Elektrofachbetriebe die Grundvoraussetzungen zur Beherrschung der Ladetechnik. Etwaige Qualifizierungsbedarfe werden im Rahmen von Fortbildungen gedeckt.

Damit zukünftige Generationen von Elektrofachkräften des Handwerks bereits während ihrer Ausbildung die Möglichkeit haben, sich im Themenfeld Elektromobilität zu qualifizieren, werden im Rahmen des Ver-bundprojekts „ZieLE“ (siehe DHI-News vom 22.01.2014) Lernsituationen für die berufsschulische Ausbil-dung im Elektrohandwerk entwickelt.

Der Arbeitskreis – bestehend aus Berufsschullehrern, Ausbilder an Berufsbildungszentren und Firmenvertretern – traf sich vom 14. – 16. Oktober zu einem ersten Workshop im Zentrum Zukunft in Emstek. Die Teilnehmer informierten sich über das Themenfeld Elektromobilität und identifizierten damit in Zusammenhang stehende berufliche Handlungssituationen für Auszubildende des Elektrohandwerks.

Auf der Basis der Rahmenlehrpläne wurden dann verschiedene Lernsituationen für den Berufsschulunterricht formuliert. Zur konkreten Ausgestaltung der Lernsituationen werden in den nächsten Monaten Lehr- und Lernmaterialien erarbeitet. Die Fertigstellung der Lernsituationen sowie der Entwurf eines Evaluationskonzepts erfolgt im Rahmen des zweiten Workshops, der im Februar 2015 stattfinden soll.

Ansprechpartner:
Markus Klemmt
Tel.: 0511-70155-30
E-Mail: klemmt(at)hpi-hannover.de

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